120 Arbeitsstunden - Aufräumen nach Friederike

07 Januar 2018

Mit Windgeschwindigkeiten von mehr als 130 km/h hatte Friederike es in Issum besonders gut gemeint und eine Schneise der Verwüstung durch einzelne Teile des Golfplatzes gezogen. Nach dem ersten Schreck fiel die Bilanz von Headgreenkeeper Andrew Harrison weit besser aus als befürchtet. "Die Schäden sind enorm, aber die gute Nachricht ist, dass der Charakter des Golfplatzes und der einzelnen Bahnen bis auf eine Ausnahme erhalten geblieben ist", so auch das Resumé von Vizepräsident Volker Kuchenbecker. So sind beispielsweise der Baum auf der Bahn 3 rechts vor dem Grün oder der Baum am Herrenabschlag der Bahn 4 erhalten geblieben. Erwischt hat es nur einen für Longhitter interessanten Baum auf der linken Fairwayseite nach dem Dogleg auf der Bahn 8. Für den durchschnittlichen Spieler ist hier aber keine Erleichterung zu spüren.

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Ein Team von mehr als 30 Helferinnen und Helfern fand sich spontan am Samstag morgen zur Überraschung von Andrew Harrison unter Regie von Vizepräsident Volker Kuchenbecker zusammen, um bei Temperaturen um 2 Grad die Aufräumarbeiten zu unterstützen. Bewaffnet mit Trecker, Motorsägen (natürlich nur die sachkundigen Mitglieder) und Rechen ging es darum, möglichst viele Spielbahnen wieder so herzurichten, dass der Blick vor allem auf das Fairway und nicht auf loses Astwerk fiel. Vorstand und Greenkeeper bedanken sich ausdrücklich bei allen für die tatkräftige Unterstützung. Insgesamt wurden rund 120 Arbeitsstunden geleistet, die das Greenkeeperteam nun nicht mehr zu leisten hat. Der Blick auf die Bahnen zeigt, dass trotzdem noch viel Arbeit zu leisten ist, um mehr als 50 umgestürzte Bäume älteren und jüngeren Jahrgangs zu entfernen.

Fazit: "Eine solche Aktion werden wir sicher vor der Saison noch mal wiederholen", so Volker Kuchenbecker, "wir können damit einen schönen Beitrag dazu leisten, die Platzqualität zu erhalten oder zu verbessern." Gegen 13 Uhr gab es für alle Beteiligten Kartoffelsuppe in der Gastronomie. Der neue Clubwirt Dirk Wischnewski und sein Kollege Waldemar Fehr hatten sich spontan an den Herd gestellt, um das Helferteam zu versorgen. Ab 1. Februar ist die Gastro übrigens regelmäßig geöffnet, schon jetzt werden für Samstag / Sonntag Anmeldungen zum Brunch entgegen genommen.