Regularien

Regularien des Golfclub Issum-Niederrhein e.V. 
(gültig seit dem 1. Januar 2013)

1.    Präambel
2.    Allgemeine Regeln für den Spielbetrieb
    
2.1.    Spielberechtigung     
2.2.    Spielbetrieb     
2.3.    Vorrecht am ersten Abschlag     
2.4.    Durchspielen     
2.5.    Platzsperre für Wettspiele     
2.6.    Privatwettspiele und Gruppen     
2.7.    Zügiges Spiel     
2.8.    Platzpflege     
2.9.    Etikette     
2.10.  Kleiderordnung     
2.11.  Platzaufsicht     
2.12.  Hunde     
2.13.  Sanktionen

3.    Rahmenausschreibung für Wettspiele und Extra Day Scores     
3.1.    Generelle Spielbedingungen     
3.2.    Einreichung von Zählkarten     
3.3.    Datenschutz     
3.4.    Nearest to the pin     
3.5.    Longest Drive     
3.6.    Extra Day Scores     
3.7.    Stechen     
3.8.    Richtzeiten     
3.9.    Langsames Spiel     
3.10.    Preise

4.    Platzregeln     
4.1.    Aus     
4.2.    Übungsflächen     
4.3.    Wasserhindernisse     
4.4.    Hemmnisse     
4.5.    Boden in Ausbesserung     
4.6.    Erleichterung     
4.7.    Fahrspuren     
4.8.    Stromleitungen     
4.9.    Bestandteile des Platzes     
4.10.  Eingebetteter Ball     
4.11.  Besserlegen     
4.12.  Entfernungsmeßgeräte

1. Präambel
Alle Mitglieder und Gastspieler unseres Platzes sind angehalten, die Regularien des Golfclubs Issum-Niederrhein e.V. zu beachten und in fairer Weise auszulegen. Nicht jede Einzelheit kann in Regeln gefasst werden, was weder beabsichtigt ist noch sinnvoll wäre. Vielmehr sollten Fairplay und gegenseitige Rücksichtnahme unser Tun auf dem Golfplatz bestimmen.

2. Allgemeine Regeln für den Spielbetrieb
2.1.    Spielberechtigung

Die Berechtigung zum Spielen auf dem Platz des GC Issum Niederrhein e. V. haben
2.1.1.    Clubmitglieder mit einer Stammvorgabe von -54 oder besser.
2.1.2.    Gäste, die eine Mitgliedschaft in einem anerkannten in- oder ausländischen Golfclub oder im VcG nachweisen können und eine Stammvorgabe von -36 oder besser haben. Im Einzelfall kann eine Sondererlaubnis erteilt werden.
2.1.3.    Passive Mitglieder haben kein Spielrecht.
2.1.4.    Die Übungsanlagen können von jedem Mitglied genutzt werden.
2.1.5.    Zur Kontrolle der Spielberechtigung haben Clubmitglieder den Bag-Anhänger und Gäste die Gästekarte gut sichtbar am Bag anzubringen. Gastgebühren sind vor Beginn des Spiels zu entrichten.

2.2.    Spielbetrieb
Die Runde ist grundsätzlich am 1. Abschlag zu beginnen. Es sind in privatem Spiel maximal Vierball-Spiele erlaubt. An Abschlag 10 darf ein Spiel nur begonnen oder nach Pause fortgesetzt werden, wenn Spiele auf der kompletten Runde nicht behindert werden. Schlägt ein Spiel auf Bahn 9 ab, ist an Abschlag 10 eine Spielaufnahme nicht mehr statthaft. Spiele, die an Abschlag 10 beginnen, haben später kein Vorrecht an Abschlag 1. An Wochenenden und Feiertagen darf von Abschlag 10 grundsätzlich nicht gestartet werden, es sei denn, dies wurde durch die Platzaufsicht gestattet. Der Beginn einer Runde an anderen als der 1. und 10. Spielbahn ist grundsätzlich nicht erlaubt. Das Abkürzen oder Querspielen durch Auslassen oder Überspielen von Löchern ist nicht zulässig. Gastspieler, auch in Begleitung von Mitgliedern, erhalten an Wochenenden nur beschränkt und nach Voranmeldung eine Spielzusage, wenn der zu erwartende Spielandrang dies erlaubt. Mitglieder müssen Ihre Gäste persönlich im Sekretariat anmelden und mit ihnen zusammen spielen, wenn das reduzierte Gäste-Greenfee in Anspruch genommen wird.   Spieler mit Clubvorgabe dürfen an Wochenenden und Feiertagen nur in Begleitung von Spielern mit DGV-Vorgabe spielen. Dabei sollten in einem Spiel Spieler mit Clubvorgabe nicht in der Mehrzahl sein.

2.3.    Vorrecht am ersten Abschlag
Wochentags: Zweiball- vor Dreiball- vor Vierballspielen An Wochenenden und Feiertagen: Vierball- vor Dreiball- vor Zweiballspielen Das Zusammenfassen von Spielern zu Drei- oder Vierballspielen darf an Wochenenden und Feiertagen nicht zurückgewiesen werden, weder am Abschlag noch auf der Runde. Ein Einzelspieler hat keinen Anspruch vor anderen Spielen abzuschlagen oder andere Spiele zu überholen.

2.4.    Durchspielen
Folgt einem Spiel ein anderes in kurzem Abstand, so hat das vordere Spiel sofort durchspielen zu lassen, falls - das hintere Spiel sichtlich schneller spielt - das vordere Spiel den Anschluss nach vorne verloren hat (mehr als eine Spielbahnlänge ) - das vordere Spiel einen Ball zu suchen beginnt. Einer Aufforderung zum Durchspielen muss nachgekommen werden, wenn weitere Spiele folgen.

2.5.    Platzsperre für Wettspiele
Für Clubwettspiele, Damen- Herren- und Seniorentage sowie genehmigte Privatturniere wird der Platz in erforderlichem Umfang für den allgemeinen Spielbetrieb gesperrt. Vorbehaltlich einer im Einzelfall anderen Festlegung ist der 1. Abschlag ( ggf. auch Abschlag 10 ) 30 Minuten vor und nach dem Wettspiel ( Abschlag letztes Spiel ) gesperrt. Spielergruppen, die nach einem Turnier starten, müssen mindestens ein Loch Abstand zum letzten Turnierspiel halten. Sie dürfen erst dann abschlagen, wenn das Turnierspiel das Grün verlassen hat oder - bei Par-5-Löchern - außer Sichtweite ist. Spielergruppen vor einem Turnier müssen den Platz räumen, wenn das erste Turnierspiel aufläuft. Ausnahme: Nicht am Wettspiel beteiligte Spieler haben nach dem Wettspiel Abschlagsvorrecht vor Turnierspielern, die erneut eine Runde oder Teilrunde spielen wollen. Es kann vorkommen, dass in einem Turnier ein Zweier-Spiel vorweg und extrem schnell spielt. Dann muss diese Spielergruppe dieses Spiel sofort und ohne Kommentare durchspielen lassen. Die Konzentration des 1. Turnierspiels soll dadurch nicht gestört werden. Läuft das nächste Turnierspiel auch auf, muss diese Spielergruppe den Platz unverzüglich verlassen.

2.6.    Privatwettspiele und Gruppen
Alle bei der Clubleitung angemeldeten und genehmigten Privatwettspiele von Gruppen haben die Berechtigung, innerhalb der zugeteilten Startzeit mit allen Teilnehmern abzuspielen und einen angemessenen störungsfreien Spielverlauf zu erhalten. Solche Wettspiele können an Wochenenden und Feiertagen nur ausnahmsweise genehmigt werden.

2.7.    Zügiges Spiel
Um allen Golfspielern ein ungehindertes Golfspielen zu ermöglichen, wird um zügiges Spielen gebeten. Spielverzögerungen jeglicher Art sind zu unterlassen. Notfalls muss ein Loch durch Aufnahme des Balles beendet werden, insbesondere,  wenn nach Stableford keine Punkte mehr zu erreichen sind. Glaubt ein Spieler, dass sein Ball im Aus sein kann, so soll er, um Zeit zu sparen, einen provisorischen Ball spielen. Spieler, die einen Ball suchen, sollen nachfolgenden Spielern unverzüglich ein Zeichen zum Überholen geben, wenn der gesuchte Ball offensichtlich nicht sogleich zu finden ist. Sie sollen nicht zunächst 5 Minuten suchen, bevor sie überholen lassen. Ihr Spiel sollen sie erst fortsetzen, wenn die nachfolgenden Spieler überholt haben und außer Reichweite sind. Sofort nach Beendigung eines Loches sollen die Spieler das Grün zügig verlassen. Kann ein Spiel seine Position auf dem Platz nicht behaupten und bleibt um mehr als ein volles Loch hinter den vorausgehenden Spielern zurück, so soll es die nachfolgenden Spieler zum Überholen auffordern.

2.8.    Platzpflege
Spuren im Bunker sind sorgfältig zu harken, ausgeschlagene Divots sind zurückzulegen und anzudrücken. Eine auf dem Grün verursachte Pitchmarke (auch von anderen Spielern ) muss in jedem Fall sofort glattflächig ausgebessert werden. Mit Trolleys und Golfcarts darf weder über Grüns, Vorgrüns noch zwischen Grüns und Bunker gefahren werden. Greenkeepern ist bei der Arbeit auf dem Platz angemessener Vorrang einzuräumen. Annäherungsschläge maximal in Schenkelhöhe auf dem Puttinggrün am Clubhaus sind erlaubt, wenn dadurch niemand auf dem Grün gefährdet werden kann. Für andere Übungsschläge steht das Übungsareal an der „Alten 6“ und die Driving Range zur Verfügung. Probeschwünge mit Bodenkontakt sind auf Abschlägen nicht gestattet.

2.9.    Etikette
Die Etikette ist Bestandteil der Golfregeln. Ein wiederholtes Missachten der Etikette kann zu den unter 2.13. genannten Sanktionen führen.

2.10.  Kleiderordnung
Der Club legt Wert auf ein angemessenes Erscheinungsbild. Aus diesem Grund sind folgende Kleidungsstücke nicht erwünscht: Hemden, Blusen und Shirts ohne Kragen. Diese müssen Bauch und Rücken vollständig bedecken, bei Damen die Schultern und bei Herren etwa die Hälfte der Oberarme. Hemden werden nicht über der Hose getragen. Bermudashorts und Röcke sollten nicht mehr als eine Handbreit über dem Knie enden. Tops und Kleidung aus durchsichtigen oder netzähnlichen Stoffen, kurze Tennishosen, Bade- oder Surfmoden, Radlerhosen, Leggins und Trainingsanzüge jeder Art sind nicht gestattet. Blue Jeans sind generell nicht erlaubt. Kopfbedeckungen sind im Clubhaus abzunehmen.

2.11.  Platzaufsicht
Die Platzaufsicht überwacht die Einhaltung der Golf-Etikette und der Regeln für den Spielbetrieb. Im Interesse der Allgemeinheit sollte sich jedes Clubmitglied auf der Runde verpflichtet fühlen, Mitspieler dezent auf Verstöße aufmerksam zu machen und ggf. das Clubsekretariat zu informieren. Alle Spieler haben den Anweisungen der Platzaufsicht Folge zu leisten.

2.12.  Hunde
Hunde sind auf der Anlage des Golfclub Issum nicht zugelassen. Dies gilt auch für die Terrasse und das Clubhaus. Ausgenommen hiervon sind die Hunde der Verpächter.

2.13.  Sanktionen
Die Einhaltung der Regularien ist keine Empfehlung, sondern Pflicht für jedes Mitglied und jeden Gast. Bei Nichtbeachtung der Regularien kann der Spieler von der Platzaufsicht verwarnt und im Wiederholungsfall des Platzes verwiesen werden. Zudem kann der Spielausschuss bei schwerwiegenden Verstößen in Absprache mit dem Vorstand ein zeitliches Spielverbot aussprechen.

3.  Rahmenausschreibung für Wettspiele und Extra Day Scores
3.1.    Generelle Spielbedingungen
Gespielt wird nach den offiziellen Golfregeln (einschl. Amateurstatut) des Deutschen Golf Verbandes und den Regularien des Golfclub Issum-Niederrhein e.V.. Wettspiele werden nach dem DGV-Vorgabensystem ausgerichtet.

3.2.    Einreichung von Zählkarten

Die Zählkarte ist im Sekretariat einzureichen. Erst wenn der Spieler das Sekretariat verlassen hat, gilt die Zählkarte als abgegeben (Entscheidung 6-6c/1).

3.3.    Datenschutz

Teilnehmer an Wettspielen erklären sich mit ihrer Anmeldung zum Wettspiel mit einer Verwendung ihrer personenbezogenen Daten zur Erstellung und Veröffentlichung von Melde-, Start- und Ergebnislisten sowie mit der Veröffentlichung von Turnierfotos einverstanden.

3.4.    Nearest to the pin

Ist ein Wettspiel mit einer „Nearest-to-the-Pin“-Wertung ausgeschrieben, so gilt folgendes: Der Ball mussmit den ersten Schlag auf dem Grün liegen. Die Entfernung zum Lochrand darf gemessen werden, wenn alle Spieler der Gruppe das Loch beendet haben.

3.5.    Longest Drive

Ist ein Wettspiel mit einer „Longest-Drive“-Wertung ausgeschrieben, so gilt folgendes: Es zählt der erste Schlag des Spielers auf diesem Loch. Der Ball muss auf der kurzgemähten Rasenfläche (Fairwayhöhe oder kürzer) liegen.

3.6.     Extra Day Scores

Für Extra Day Scores gelten die DGV-Vorgaben- und Spielbestimmungen. EDS-Runden können nur an Tagen gespielt werden, an denen vorgabewirksame Bedingungen gegeben sind. 

3.7.    Stechen

Falls nicht anders in der Ausschreibung erwähnt, gilt für Stechen im Zählspiel: Bei Schlaggleichheit gelten die besseren letzten 18, dann 9, dann 6, dann 3, dann 1 Löcher. Wenn ein Wettspiel per Kanonenstart oder an Bahn 10 gestartet wird, gilt zum Stechen die Reihenfolge 1 – 18. Im Lochspiel wird das Spiel auf Bahn 1 fortgesetzt. Für die Nettowertung wird das Stechen unter Einbeziehung der Spielvorgabe durchgeführt.

3.8.    Richtzeiten

Es gelten folgende Richtzeiten: Zweierflights sollen an Par 3-Löchern höchstens 9 Minuten, an Par 4-Löchern 11 Minuten und an Par 5-Löchern 13 Minuten benötigen. Dreierflights sollen an Par 3-Löchern höchstens 11 Minuten, an Par 4-Löchern 14 Minuten und an Par 5-Löchern 16 Minuten benötigen. Viererflights sollen an Par 3-Löchern höchstens 12 Minuten, an Par 4-Löchern 15 Minuten und an Par 5-Löchern 17 Minuten benötigen.

3.9.    Langsames Spiel
Hat eine Spielergruppe nach Auffassung der Spielleitung den Anschluss an die vorangehende Spielergruppe verloren oder hat sie mehr Zeit als die Richtzeit benötigt, so wird die Spielergruppe ermahnt. Wird danach eine Verbesserung des Spieltempos nicht festgestellt, wird der Spielergruppe mitgeteilt, dass ab sofort für jeden einzelnen Spieler eine Zeitnahme durchgeführt wird. Die Zeitnahme beginnt, wenn der Spieler mit seinem Schlag an der Reihe ist. Überschreiten der erste Spieler die Zeit von 50 Sekunden und die folgenden Spieler die Zeit von 40 Sekunden für die Ausführung des Schlages, so wird dies als Verstoß gegen Regel 6-7 angesehen.Strafe für Verstoß im Lochspiel: 1. Verstoß Lochverlust; 2. Verstoß Disqualifikation Strafe für Verstoß im Zählspiel: 1. Verstoß ein Schlag; 2. Verstoß zwei Schläge; 3. Verstoß Disqualifikation

3.10.    Preise
Es gilt Doppelpreisausschluss. Ausgenommen davon sind Sonderpreise und Wanderpreise. Nettopreise können nur von Spielern/Innen mit aktuellen (aktiven) Vorgaben gewonnen werden. Sponsoren/Ausrichter  haben das Recht von dieser Regel abzuweichen.

4.       Platzregeln
4.1.    Aus

Die Ausgrenze wird durch den den Platz umgebenden Zaun und/oder weiße Pfähle (Regel 27-1) gekennzeichnet. Ein Ball, der die Ausgrenze überquert und auf einem anderen Teil des Platzes zur Ruhe kommt, gilt als „Aus“ (zu beachten auf den Spielbahnen 1, 10, 16, 17).

4.2.    Übungsflächen
Übungsfläche („Alte Sechs“ zwischen Fairway 6 + 9 und Abschlag 7 sowie Übungsgrün an Abschlag 10): Innerhalb dieser Flächen dürfen Spieler auch am Tage des Wettspiels üben. Siehe Anmerkung zu Regel 7-1 (Verweis auf Regel 33-2.c.)

4.3.    Wasserhindernisse
Wasserhindernisse: (Regel 26) sind durch gelbe Linien und/oder Pfähle oder rote Linien und/oder Pfähle (seitliche Wasserhindernisse) gekennzeichnet. Ist beides vorhanden, gilt der Verlauf der Linie.

4.4.    Hemmnisse
Hemmnisse: Steine in Bunkern sind bewegliche Hemmnisse (Regel 24-1). Alle Gebäude (ebenso der Hofbereich und der umzäunte Garten des Dörnenhofes), Schutzhütten, Straßen und Wege sowie Brücken (Bahn 14 + 17) und Hochspannungsmasten sind unbewegliche Hemmnisse (Regel 24-2). Etikettierte, gekennzeichnete oder mit Pfählen und/oder Gießringen versehene Anpflanzungen sind – einschließlich des sie umgebenden Gießringes – unbewegliche Hemmnisse.

4.5.    Boden in Ausbesserung
Boden in Ausbesserung: (Regel 25-1) ist durch blaue Pfähle und/oder weiße oder blaue Einkreisungen gekennzeichnet. 

4.6.    Erleichterung
Erleichterung: (24-2 b) Auf allen Wegeführungen, auch denen mit Grasbewuchs, kann nach dieser Regel verfahren werden.

4.7.    Fahrspuren
Fahrspuren auf dem Platz: Der Spieler kann nach Regel 25-1 Erleichterung in Anspruch nehmen.

4.8.    Stromleitungen
Stromleitungen: Trifft ein Ball eine Hochspannungsleitung, so muss der Schlag ignoriert und straflos wiederholt werden (Regel 20-5). Ist der Ball nicht sofort wiederzuerlangen, darf er durch einen anderen Ball ersetzt werden. Alle Strommasten hingegen fallen nicht unter diese Regel; sie sind als Hemmnisse zu betrachten (vergl. Platzregel 4).

4.9.    Bestandteile des Platzes
Bestandteile des Platzes: Die Steinmauer an Grün 5 ist Bestandteil des Platzes. Der Ball muss gespielt werden wie er liegt. Er kann jedoch gemäß Regel 28 für unspielbar erklärt werden.

4.10.    Eingebetteter Ball
Eingebetteter Ball: (Regel 25-2) Gilt im gesamten Gelände, ausgenommen an sandigen Stellen.

4.11.    Besserlegen
Besserlegen: In der Zeit vom 1. November bis zum 30. April gilt: Ein Ball auf der kurzgemähten Rasenfläche im Gelände darf straflos bewegt oder aufgehoben und gereinigt werden und innerhalb von 15 cm von der ursprünglichen Stelle aber nicht näher zum Loch, nicht in ein Hindernis und nicht auf dem Grün hingelegt werden. Der Spieler darf dies vor dem Schlag nur einmal tun. Ein so bewegter oder hingelegter Ball ist „im Spiel“.

4.12.    Entfernungsmeßgeräte
Entfernungsmeßgeräte gemäß Regel 14-3 sind zugelassen.

Strafe für Verstoß gegen eine Platzregel: Zählspiel: 2 Schläge / Lochspiel: Lochverlust